12.9.05

Schädlichkeit der erweiterten Personenfreizügigkeit vorausehbar.

Mit flankierenden Massnahmen will der Staat den Schaden verhindern, der von den Freizügigkeits-Verträgen mit der EU zu erwarten ist. Logischerweise hätte die Schweiz solche schädliche Verträge gar nie abschliessen müssen. Schon jetzt zeigen sich die Folgen: Deutsche Ich-AG-Arbeiter bauen COOP-Laden in Bern-Wankdorf; Einfamilienhäuser im Solothurnischen werden von ausländischen Holzbau-, Sanitär- und Gipser-Unternehmungen fertiggestellt, was bisher so nicht vorgekommen ist.
"Von den Wänden hängen Kabelschläuche, die Böden sind mit Karton bedeckt. Auch im Geschäft des Modelabels Zara sind noch Stromer, Schreiner, Gipser und Maler an der Arbeit. Sechs Firmen sind mit ihren Mitarbeitern am Ladenbau beschäftigt. Alle aus Deutschland.
Die Firma war mit zehn Selbständigen auf dem Bau. Und die Ich-AGs müssen sich nicht an Mindestlöhne halten. Üblicherweise arbeiten sie für 6 bis 10 Euro."
http://www.blick.ch/news/jobinspektorin/artikel23961

"Auf der Baustelle Innere Weid würden nur deutsche Handwerker arbeiten, meldete ein besorgter Leser. Die BLICK-Jobinspektorin informiert einen Baustellenkontrolleur. Zusammen gehen sie hin und treffen drei deutschen Firmen an – ein Volltreffer.
Eine Holzbau-, eine Sanitär- und eine Gipser-Unternehmung arbeiten an den neu gebauten Einfamilienhäusern. Und keiner von ihnen hält sich an Schweizer Lohnverhältnisse!"
http://www.blick.ch/news/jobinspektorin/artikel23319

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