10.9.05

Abstimmungspropagande: Geld statt Argumente.

Aus Leserbriefen:
"Geld statt Argumente
Die Propagandalawine der Arbeitgeber und Verbandsfunktionäre für ein Ja zur Personenfreizügigkeit ist kaum mehr auszuhalten. Jetzt scheut man nicht einmal davor zurück, Stimmen zu kaufen. Die Schweizerzeit Nr. 18 meldet, dass der schweizerische Wirtschaftsdachverband économiesuisse jeder Ortspartei Fr. 1000.- bezahle, wenn sie einen Stand aufstellt und die Ja-Parole zur erweiterten Personenfreizügigkeit vertritt; Fr. 500.- werden für 10 Leserbriefe gezahlt. Dass wir nicht mehr offen informiert werden, haben bereits viele Bürgerinnen und Bürger gemerkt. Aber dass jetzt sogar Stimmen gekauft werden, zeigt deutlich, wie sehr die Achtung vor dem Stimmbürger und der direkten Demokratie abgenommen hat.
Dass neuerdings auch Geld eingesetzt wird, um zum Ziel zu kommen, ist schändlich. Deshalb gibt es zur Personenfreizügigkeit nur eine Antwort: nein."

"Brauchen wir Arbeitslose aus Billiglohnländern?
Man geht so weit, dass man das Volk mit Steuern, Abgaben und Pflichtversicherungen immer mehr auspresst. Die économiesuisse ist auf die glorreiche Idee gekommen, billige Arbeitskräfte aus dem Ostblock zu holen, um ihre Gewinne trotz enormen Konkurrenzkampfes hochzuhalten.
Ich bin gegen das Entwurzeln anderer Menschen und sage nein zur Personenfreizügigkeit."
Leserbriefe. Artikel 9: Zeit-Fragen Nr.34 vom 29.8.2005
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_132d/INDEX.HTM


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