24.6.05

Ost-Personenfreizügigkeit NEIN

Polen in der Schweiz sind gegen die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Länder im Osten. Frau W.S., Zürich, hat folgenden Beitrag:
"Polen und andere Osteuropäer sind gierig auf Arbeit und hohe Löhne im Westen. In Polen und in anderen östlichen EU-Ländern herrscht sehr hohe Arbeitslosigkeit (20%). Bald werden Rumänien und Bulgarien der EU beitreten. Im Rahmen des freien Personenverkehrs würden auch Menschen aus diesen Ländern ungehindert in die Schweiz kommen.
In Polen verdienen die Leute im Schnitt 1000 Zloty, das entspricht ca. Fr. 400.-. Osteuropäer sind bereit, für Fr. 800.- bis 1000.- im Monat jede Arbeit zu machen! Auch viele erwerbstätige Polen sind bereit, ihre Tätigkeit aufzugeben, um dann im Westen zu arbeiten, als Scheinselbstständige oder Schwarzarbeiter. Viele dieser Leute würden sich mit billigen Unterkünften zufriedengeben, um möglichst viel Geld zu sparen.
Die sogenannten flankierenden Massnahmen vernebeln die Realitäten und werden wirkungslos. Die notwendigen Kontrollen, welche Missbrauch aufdecken und verhindern sollten, wären nicht mehr zu bezahlen; der Aufwand ist viel zu gross.
Das Schweizer Lohnniveau wird stark unter Druck kommen. Die Arbeitslosigkeit wird ansteigen und viele Arbeiter müssten damit rechnen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Man muss heute nur nach Deutschland schauen, wo genau dies im Moment geschieht.
Bei einem Nein wären die anderen Bilateralen Verträge nicht gefährdet und die Schweizer müssten keine weitere Konzequenzen fürchten.
Unsere Freunde und Bekannte sind mehrheitlich gegen die Ost-Personenfreizügigkeit, egal, ob gebürtige Schweizer oder Schweizer polnischer Herkunft."
Eingesandt von Frau E.W.S, Zürich, am 22. 6. 2005.
E-Mail: szynwojn@hispeed.ch

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